Grannies for future Köln

...auch im Alter aktiv für das Klima

Klimaziele lassen sich nur gemeinsam erreichen!

Dies gilt global wie regional. Deshalb arbeiten wir viel mit anderen Akteur*innen wie z.B. Fridays for Future, Kölle for Future zusammen. Wir beteiligen uns zuerst einmal an Aktionen, die von solchen Initiativen und Akteur*innen geplant und getragen werden. Darüber hinaus setzen wir mit unseren Mitgliedern auch viele eigene Impulse. Nachfolgend einige unserer Aktivitäten, die beispielhaft zeigen, wie wir aktiv werden, um unsere Ziele zu erreichen.

- Nach der Bundestagswahl

- Walk on - unsere Klimakritischen Wanderungen im Kölner Grün und seinen Restbeständen

- Bundestagswahl = Klimawahl

- Wir Alte und der Klimawandel

- "Et kölsche Klimajesetz"

- schriftliche Stellungnahmen zu aktuellen politischen Geschehnissen

Weitere Aktivitäten finden Sie unter „Klima vor acht“ und „Kölsche Grannies live“.

Haben Sie Lust, sich aktiv einzubringen und sich an unseren Aktivitäten zu beteiligen? Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf.


Nach der Bundestagswahl

Natürlich waren wir alle über das Ergebnis der Wahl enttäuscht. Seit Jahresbeginn hatten wir mit vielen anderen Akteuren zusammen versucht, die Bedeutung der Bundestagswahl als Klimawahl herauszustellen und möglichst viele Wähler in diese Richtung zu motivieren (s.u.). Nun wird eine Ampel verhandelt, bei der die Sondierungsergebnisse viele Hemmnisse für den notwendigen drastischen Klimaschutz erkennen lassen.

Wir werden wiederum mit anderen zusammen versuchen, im Laufe der Koalitionsverhandlungen den Druck auf die Parteien aufrecht zu halten,  z.B. Teilnahme in Berlin am 22.10.21, in Lützerath (Dorfspaziergänge z.B. 31.10.21) etc. Eigene schriftliche Stellungnahmen für eine Klimawende erscheinen uns neben  dem massiven Einwirken von Wissenschaftlern (z.B. Kopernikus-Projekt), der zukunftsorientierten Industrie (z.B. Stiftung 2°) und vielen kontraproduktiven Lobbyverbänden nicht zielführend.

Für die weitere Arbeit werden wir neue Aktivitäten entwickeln, z.B.

- die Abfassung von Gesetzen begleiten

- kreative Protestaktionen planen und durchführen

- die Landtagswahl im Mai zur Klimawahl NRW machen

- kommunale Klimaschutzstrategien in Köln und anderen Kommunen einfordern.

 Walk on - unsere „klimakritischen Spaziergänge“ im Kölner Grün und seinen Restbeständen

Im Jahr 2021 haben wir damit begonnen, der Klimakrise vor unserer Haustür nachzuspüren. Zum Teil war es der Coronasituation geschuldet, denn wir wollten uns sicher und ohne Ansteckungsgefahr treffen. Zum anderen war uns klar, dass es für die Erfassung der Klimakatastrophe durch den Menschen kein Sinnesorgan gibt. Es bedarf einer Herangehensweise, die eine kenntnisreiche Begleitung braucht. Nach dem Goethe’schen Satz „Man sieht nur, was man weiß“ haben wir uns auf den Weg in den Stadtwald, zum Gut Leidenhausen, nach Finkens Garten und auch an den Flehbach im Rechtsrheinischen gemacht, um zu erkunden, wie dort der rasante Klimawandel seine Auswirkungen hat.

Fachleute und eigenes Wissen haben uns begleitet und auch die Geselligkeit der Gruppe waren gute Lernerfahrungen. Wir haben uns auch mit Kindern einer Pfadfindergruppe getroffen – um in die jüngste Generation zu horchen und zu sehen, welches Engagement sie antreibt und wie sie ihre Einblicke gewinnen. Über die Generationen hinweg die Verständigung zu suchen, war ja ein treibendes Motiv der Grannies for future in Köln überhaupt.

Für das Jahr 2022 haben wir weitere klimakritische Spaziergänge in Zusammenarbeit mit der Melanchthon Akademie und anderen Einrichtungen geplant. Anregungen für weiteres Klimalernen nehmen wir gerne entgegen. Die Touren sollten möglichst mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein, auch Rücksicht auf nicht mehr ganz so mobile Grannies nehmen und eine Begleitung durch kundige Menschen haben.

 


Bundestagswahl = Klimawahl

Die Bundestagswahl muss zur Klimawahl werden, da in der nächsten Legislaturperiode entscheidende Weichen mit Blick auf die Klimawende gestellt und Maßnahmen auf den Weg gebracht werden müssen. Wir werden dazu verschiedene Aktionen durchführen. Hier einige Beispiele:

   „Den Enkeln eine Stimme geben“

Idee dieser Aktion ist, die Wahlstimmen von uns „Alten“ gezielt dafür einzusetzen, den nachfolgenden Generationen einen lebenswerten Planeten zu hinterlassen. Nicht unser Wohl (z.B. höhere Rente), sondern der Klimawandel und die Rechte der nachfolgenden Generationen sollen im Vordergrund unserer  Wahlentscheidung stehen. Diese Ideen sind in einem Flyer beschrieben und werden auf verschiedenen Wegen verteilt:

• als Flyer z.B. in Seniorenwohnanlagen, in der Nachbarschaft, bei öffentlichen Veranstaltungen. Hierbei helfen auch andere Klima-Gruppen.

• Digital auf verschiedenen Wegen

Die Parents for Future werden unseren Flyer auch für eigene Aktionen nutzen.

  Briefe an die Kandidat*innen der Parteien zur Bundestagswahl

Um unsere Auffassung, dass die Bundestagswahl auch für uns Alte zur Klimawahl werden muss, zu vermitteln und individuelle Positionierungen und programmatische Aussagen zu erhalten, schreiben wir die Kandidat*innen der demokratischen Parteien an und fordern Sie auf, zu ausgewählten Themen Stellung zu beziehen. Aufgrund der Unvollständigkeit und Unterschiedlichkeit der Antworten haben wir auf die geplante Veröffentlichung verzichtet.

 

Wir Alte und der Klimawandel

In einer Arbeitsgruppe erarbeiten wir Grundlagen zum Verhältnis der älteren Generation zum Klimawandel bzw. der ökologischen Krise. Diese sollen uns helfen, ältere Menschen gezielt anzusprechen und sowohl zu einem Umdenken als auch zu Aktivitäten zu motivieren. „Verantwortung“, „Perspektivwechsel“ und „starke Nachhaltigkeit“ sind dabei wichtige Leitgedanken.

Et Kölsche Klimajesetz

Das „Kölsche Jrundjesetz“ haben wir um ein „Kölsches Klimajesetz“ erweitert. Damit haben wir wichtige Leitplanken für eine effektive Klimapolitik in Köln formuliert, die eine Art Hochwasserschutz vor der „Kölschen Lebensweise“ liefern, die Dinge einfach laufen zu lassen.

Et Kölsche Klimajesetz

 









Schriftliche Stellungnahmen zum aktuellen politischen Geschehen

Viele politische Prozesse sind für die Bekämpfung der Klimakrise nicht förderlich, teilweise sogar ausgesprochen schädlich. Hier bringen wir uns auch immer wieder durch sachlich fundierte Kritik ein. So haben wir z.B. zum Kohleausstiegsgesetz (2020) der Bundeskanzlerin und den zuständigen Ministern und Ausschüssen folgenden offenen Brief geschrieben, in dem wir das Gesetz kritisch kommentiert und Forderungen mit Blick auf die Behebung von Schwachstellen formuliert haben.






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