Grannies for future Köln
...auch im Alter aktiv für das Klima

Wir sind eine Gruppe älterer Menschen, die sich für den Schutz des Klimas und damit auch für den Schutz der Natur und guter Lebensbedingungen auf unserm Planeten einsetzen. Entstanden sind wir 2019 zur Unterstützung der Fridays for Future-Bewegung. Als Omas und Opas sind wir besorgt um die Zukunft unserer Enkel*innen.

Wir arbeiten auf der Grundlage des folgenden Selbstverständnisses zusammen:

Alle Grannies for Futur engagieren bzw. beteiligen sich
• nach ihren individuellen Fähigkeiten und Bedürfnissen
• und nur so weit, wie sie wollen oder können.
• Niemand muss sich rechtfertigen.
• Niemand ist zu irgendetwas verpflichtet.
• Wir achten aufeinander und gehen sorgsam und respektvoll miteinander um.
• Wir können uns aufeinander verlassen.


Nachfolgend stellen sich einige Aktive der Grannies vor:


Dieter Gehringer, Jahrgang 1953, ehem. Schulleiter

Seit den 70ern des 20. Jh. war es klar und obwohl wir es besser wussten, haben wir zu wenig getan. Jetzt muss endlich entschieden gehandelt werden, damit wir unseren Nachfahren noch eine lebenswerte Welt hinterlassen. Dazu brauchen wir eine Politik, die den richtigen Rahmen setzt und dadurch die Lebensbedingungen für alle besser werden.




Werner Wilkens, verheiratet, Jahrgang 1952, 2 Töchter, 4 Enkelkinder

Geboren auf einem kleinen Bauernhof in Niedersachsen, Ausbildung als Starkstromelektriker, später Soziologe. Früher für Selbsthilfeorganisationen in der Entwicklungszusammenarbeit tätig, heute Mitarbeit in kleinen Fördervereinen in Köln. Aufmerksam und engagiert in Umwelt- und Klimafragen sowie sozialer Gerechtigkeit zwischen den Generationen und in der Gesellschaft.



 


Carolin Herrmann, Jahrgang 1955, ohne eigene Kinder und Enkel

aber Menschen aller Generationen zugeneigt
Mein großes Thema ist das „Gute Leben im Alter“, das mich sowohl beruflich als auch privat beschäftigt. Dazu gehören für mich schon lange die ökologischen Fragen. Konkret hat mich 2019 die For-Future-Bewegung begeistert, deshalb habe ich mich den „Grannies“ in Köln angeschlossen und bin seither aktiv.




Georg Dietrich, Jahrgang 1952, 2 Enkel

im Marketing-Sprech also sogenannter „Silverager“. Trotzdem gehen mir Kreuzfahrten am Arsch vorbei. Lieber bei den Grannies mitmachen - fürs Klima.







Peter Lange, Jahrgang 1953, eine Tochter, ein Sohn, ein Enkel, ehem. Schulsozialarbeiter
'Es gibt nichts Gutes, außer: Man tut es.' (Erich Kästner). Diskutieren über die beginnende weltweite Klimakatastrophe, die die kommenden Generationen stark belasten wird, ist wichtig. Unterschriftenlisten und Petitionen zu unterzeichnen ist gut. Auf das Ausmaß der Klimaveränderungen haben wir aber nur noch kurze Zeit Einfluss. Deshalb ist das Wichtigste, jetzt etwas zu tun. Jeder einzelne für sich durch einen klimagerechten Lebensstil, aber auch gemeinsam mit anderen und öffentlich. Deshalb bin ich bei den Grannies for Future."




Wilfried Görgen, Jahrgang 1953, 3 Kinder, 2 Enkelkinder

Der Zustand der Welt mit Klimakatastrophe, umfassender Umweltkrise, sozialer Ungerechtigkeit und der Ausbreitung autoritärer Strömungen und Systeme ist unerträglich. Mit den mir verfügbaren Mitteln will ich auch im Alter noch Widerstand und meinen Beitrag zu einer besseren Welt leisten.






Harald Okun, Jahrgang 1951, 4 Kinder und 4 Enkel
Ich habe erst spät festgestellt, wie es um den Zustand unseres Planeten bestellt ist. Es ist wichtig, dass wir alle den Kurs des Dampfers ändern, bevor er den Eisberg trifft. Für unser aller Enkel und Kinder wünsche ich mir eine lebenswerte Zukunft. Ich will mithelfen, aufzuräumen – wie Greta das ausgedrückt hat. Mehr unter https://okun.org/ 






Lisa Löhr, Jahrgang 1953, zwei Töchter, ein Enkelkind, ehemals Lehrerin
In den 1970er Jahren, als wir für den Ausstieg aus der Nutzung der Atomenergie gekämpft haben, war schon klar, dass unsere Erde und ihre Lebewesen unsere Produktionsweisen und Konsumgewohnheiten nicht dauerhaft überleben könnten.
Der Future-Bewegung ist es gelungen, diese Problematik im öffentlichen Bewusstsein zu verankern und sich mit ihren Forderungen mediale Aufmerksamkeit zu verschaffen.
Dass die Future-Bewegung ihre klimapolitischen Forderungen mit der nach gerechter Verteilung des Wohlstandes in unserer Gesellschaft und weltweit verbindet, ist für mich ein Grund mehr, mich ihr anzuschließen.
Daher engagiere ich mich bei den Grannies for future und hoffe, auf diese Weise auch einen Beitrag zur Abwendung der Klimakatastrophe zu leisten.


Ulla Theisling, Jahrgang 1954, Tochter, zwei Enkelkinder
"Die nächsten Jahre sind entscheidend!" Dieser Weckruf der Klimabewegung
ist bei mir angekommen. Ich spüre die Notwendigkeit und den
Handlungsdruck, bin aber auch motiviert. Denn es macht Spaß und zeigt
Erfolge, bei den Grannies Teil der größeren Future Bewegung zu sein.





Carolina Brauckmann, Jg. 1954, Historikerin, Feministin. Viele Großnichten und Großneffen.
Mein gesamtes Erwachsenenleben haben mich vor allem zwei Themen bewegt: Die Rechte von Frauen und die Rechte der Natur. Beides hat miteinander zu tun, doch das wird in
unserer kapitalistischen Konsumgesellschaft ausgeblendet. Das Geschlechterverhältnis hat sich zum Besseren gewandelt, die Natur jedoch leidet schwer und in der Folge auch der Mensch.
Gut, dass es die Grannies for Future gibt. Hier finde ich beides: Eine Haltung, die meinen Werten entspricht, und Aktionen, die motivieren, wenn mal wieder Klimaziele „gerissen“ werden.



Uli Seeck, Jahrgang 1952, verh., 2 Kinder, 3 Enkel, ehem. Dozent Deutsche Sporthochschule
Es ist und bleibt für mich unfassbar: Seit mehr als 30 Jahren wissen wir, dass der Klimawandel kommt und die Existenzgrundlage unserer Kinder und Enkel zerstört. Und wir schaffen es nicht, rechtzeitig und umfassend dagegen zu steuern. Um den positiven Impuls der Fridays und der anderen Future-Gruppen zu unterstützen, engagiere ich mich bei den Grannies. Es wird Zeit, massiv und konsequent umzusteuern.



Alfred Emilio Weinberg, Jahrgang 1955, Psychotherapeut, verheiratet, Sohn und Tochter, ein Enkelkind
Als glücklicher Opa muss ich oft an die sehr katastrophalen Zukunftsszenarien denken.
Wenn noch weitere Kipp-Punkte der Erderhitzung überschritten werden, dann ist es zu spät. Seit meinem 15. Lebensjahr bin ich in vielfältigen sozialen und ökologischen Bewegungen engagiert, nun auch mit den Grannies.


Corinna Amelung, Jahrgang 1951, ehemals Lehrerin an einem Berufskolleg, verheiratet, eine Tochter, ein Sohn, drei Enkelsöhne.
Umwelt- und vor allem Klimaschutz sind schon seit Jahrzehnten Themen, die mir sehr wichtig sind. Deshalb sehe ich es als großen Erfolg der Fridays-for-Future-Bewegung, dass sie es geschafft hat, die Klimakrise im öffentlichen Bewusstsein zu verankern, leider aber noch nicht im politischen Handeln.
Daher möchte ich mit meinem Einsatz bei den Grannies for Future Köln das Engagement und die Forderungen der jungen Generation unterstützen.



Karl Friedrich, Jahrgang 1938, 2 Söhne, 1 Enkelkind
Ich war Prof. an einer Fachhochschule. Bei den Grannies mache ich mit, weil ich es unverantwortlich finde, wie heute mit dem Leben der nachfolgenden Generationen umgegangen wird und ich Greta Thunbergs Ruf "Hört auf die Wissenschaft!" unterstützen möchte.







Wenn auch Sie zu uns kommen und uns verstärken möchten...
...schreiben Sie uns am Besten einfach eine E-Mail. Wir rufen Sie gerne auch telefonisch zurück.

Carolin Herrmann; Tel.: 0221 550 31 91, c.c.herrmann@t-online.de

Dieter Gehringer, Aduchtstr. 9, 50668 Köln; Tel.: 0221 - 73 84 61, dghfr@web.de

Werner Wilkens,  Dellbrücker Mauspfad 165c, 51069 Köln; Tel.: 0221 - 69 72 18, werner.wilkens@web.de

E-Mail
Anruf
Karte
Infos