Grannies for future Köln

...auch im Alter aktiv für das Klima

Klimapolitische Erkundungen vor unserer Haustür


„Friedhöfe for Future“

Dienstag 25.04.2023, 14:00 Uhr

Wie wichtig Friedhöfe für das Stadtklima und den Artenschutz sein können!

In unseren hochversiegelten Städten stellen Friedhöfe mit ihrem oft älteren Baumbestand Oasen der Ruhe für Mensch und Tier dar.  Bei immer häufigeren Hitzeperioden kühlen sie ihre Umgebung und bereits jetzt bieten Friedhöfe vielen Tieren und Pflanzenarten eine Heimat.

Doch da geht noch mehr!

Durch die Schaffung vielfältigerer Lebensräume kann sich auch eine artenreichere Pflanzen- und Tier-/Insektenwelt ansiedeln, als es bei einer klassischen Friedhofsgestaltung und -bepflanzung der Fall wäre.
Die Stadt Köln hat mit Ihrem Projekt „Kulturraum Friedhof“ zusammen mit dem NaBu Köln seit 2019 auf den Friedhöfen schon einiges auf den Weg gebracht: (Blühwiesen, Streuobstwiesen, Entsiegeln von Wegen, Heckenpflanzungen, Anbringen von Nistkästen aller Art, Wasserstellen anlegen etc.).

Bodo Ziems, Friedhofsgärtnermeister bei der Stadt Köln, wird uns bei einer Führung über den Westfriedhof beispielhaft die Chancen der Friedhofsgestaltung für Arten- und Klimaschutz und dort bereits realisierte Projekte erläutern.

Im Anschluss ist ein Austausch in einem Café am Westfriedhof geplant.

Kostenfrei: wir sammeln Spenden für den NABU Köln.


Heckenzauber

Montag, 15.5.23, 9.30 Uhr

Ja, es gibt ihn, den "Heckenzauber“ in Kölner Grünflächen, eine Oase für Pflanzen und Tiere. Vögel finden darin Futter- und Nistplätze und auch Insekten und kleine Säugetiere sind in Hecken heimisch. Unser Erkundungsort wird der Clarenbach- und Rautenstrauchkanal bis zum Stadtwaldgürtel sein, der als innerstädtische Natur häufig unterschätzt und als solche nicht erkannt wird.

Leonard Effenberger vom BUND wird uns erklären, welche Heckenpflanzen es gibt, welche bei uns heimisch sind und was für Eigenschaften sie haben. Er war an der Kartierung der Standorte der Kölner Hecken beteiligt. Insbesondere wird es darum gehen, warum sie ökologisch essentiell sind und darüber hinaus das Stadtklima verbessern.

In Zusammenarbeit mit dem BUND, Spende erbeten


45 Sorten Gemüse

Montag, den 12.6.2023, 11.00 Uhr

regional, saisonal und biologisch

Die Gemüsekoop betreibt auf einem Gelände an der Widdersdorfer Landstrasse 103 (Lövenich) einen Gemüseanbautrieb der besonderen Art: Nicht nur werden die Gemüse biologisch angebaut und der Boden entsprechenden gepflegt, sondern der gesamte Betrieb wird von einer Wirtschaftsgemeinschaft finanziert und die Ernte wird unter 250 Mitgliedern aufgeteilt. Das Gemüse wird einmal die Woche über sog. Depots in den Kölner Stadtvierteln verteilt. Bei unserem Besuch in Juni kann man auf den Feldern wahrscheinlich schon Salat, Kohlrabi, Spitzkohl und Fenchel erkennen und in den Tunneln Paprika, Tomate und Gurke, allerdings noch ohne Früchte.

Raphael Lion, Agraringenieur und Gründer der Gemüsekoop, wird uns durch den Betrieb führen, den Anbau der Gemüsesorten und die Verteilung erklären und besonders das solidarische Prinzip, wie Anbau und Verbrauch zusammenhängen, erläutern.

In Zusammenarbeit mit Gemüsekoop  e.V.- Spende erbeten

Hier waren wir u.a. im Jahr 2022

Durch dick und dünn - eine Erkundungstour durch den Dünnwald

Um einem häufigen Missverständnis vorzubeugen: Der Dünnwald heißt nicht so, weil er von der Dhünn durchflossen wird oder besonders dünn gepflanzt worden wäre, sondern weil er auf mehreren Teilen von Sanddünen liegt. Die sind verblieben aus der letzten Eiszeit und von einem früheren Rheinverlauf.
Wir werden nicht alle Wege dieses über 800 Hektar großen Areals erkunden können, sondern beschränken uns auf das Gebiet rund um den Wildpark. Die frühere Heidelandschaft ist bis auf wenige Ausnahmen im 19. Jahrhundert von der preußischen Verwaltung als größtes Mischwaldgebiet aufgeforstet worden und steht heute unter der Forstverwaltung der Stadt Köln.
Der dort zuständige Forstrevierleiter Jörn Anlauf wird unsere Tour sachkundig führen und unsere Fragen zum Zustand des heimischen Waldes unter den aktuellen klimatischen Bedingungen beantworten.
Wenn die Zeit es zulässt, können wir auch das Arboretum, einen bereits früh angelegten Versuchswald, und den Höhenfelder See besuchen. Ein artenreiches Kleinod der Region ist eine aufgegebene Kiesgrube in der Dellbrücker Heide - aber aus Arten- und Naturschutzgründen nur am Rande zugänglich.
Den Abschluss unserer Tour planen wir im Wildpark. Danach treffen wir uns auf der Terrasse der Gaststätte "Wildwechsel" zum gemeinsamen Ausklang und Gespräch.


In Zusammenarbeit mit dem Forstrevier Dünnwald


Straßenbäume - bedrohte „Wohltäter“?

In diesem Sommer erleben wir besonders eindrücklich, wie lebensfeindlich unsere  zubetonierten Städte bei immer häufigeren und extremeren Hitzewellen sind.  Straßenbäumen kommt eine besondere Bedeutung bei der Abmilderung der Folgen  des Klimawandels zu, da sie ein effektives Mittel zur Senkung der direkten  Umgebungstemperatur sind und zudem noch CO2 und Feinstaub aus der Luft filtern. 

Ein Mehr an vielfältigem Stadtbaumbestand ist daher für Wohlbefinden und  Gesundheit der Bewohner*innen unerlässlich! Aber Straßenbäume sind nun zusätzlich zu ihren ohnehin extremen  Standortbedingungen durch Hitze, Wassermangel und Schädlinge gefährdet. Herr Gerhardt vom Kölner Amt für Landschaftspflege und Grünflächen /  Baumangelegenheiten führt uns von Ehrenfeld durch exemplarische Straßen, durch  den inneren Grüngürtel in die City (ca. 3 km).  Er wird uns Wissenswertes vermitteln zu Wirkung und Zustand von Straßenbäumen an unterschiedlichen Standorten, wie die Entwicklung eines resilienten Baumbestandes  gelingen kann und was jede*r Einzelne dazu beitragen kann. 

Termin Dienstag, den 06.09.2022, 10:00 Uhr

Kooperationspartner: Grannies for Future Köln in Zusammenarbeit mit Herrn Gerhardt (67 – Amt für
Landschaftspflege und Grünflächen. / 673/12 Baumangelegenheiten)

Zum Ausklang wollen wir uns in einem Café in der Nähe des Neumarkts über das
Gesehene und Gehörte austauschen, über Kölner Klimapolitik sprechen und, falls
Interesse besteht, die Arbeit der Grannies for Future Köln vorstellen.

Teilnahme: Kostenlos
Anmeldung erforderlich: 0221-931803-0 |
Melanchthon-Akademie
Kartäuserwall 24 b | 50678 Köln
Telefon: 0221 93 18 03-0 | Fax: -20
anmeldung@melanchthon-akademie.de
www.melanchthon-akademie.de



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